Psychisches Wohlbefinden

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Bekanntheit und Aktivität

Weniger als die Hälfte der Befragten zeigen ein aktives Interesse am Konzept der psychischen Gesundheit. Von den Entwickler*innen, die sich dieses Konzepts bewusst sind, kümmern sich 45% auf eigene Faust um ihre psychische Gesundheit, indem sie psychologische Techniken und Methoden einsetzen. 40% machen sich überhaupt keine Gedanken zu diesem Thema.

Wie vertraut sind Sie mit dem Konzept der psychischen Gesundheit?

44%

Ich interessiere mich aktiv für dieses Thema

27%

Ich habe eine vage Idee davon

23%

Ich kenne das Thema, aber es interessiert mich nicht

7%

Ich habe noch nie davon gehört

Tun Sie etwas für Ihre psychische Gesundheit?

45%

Ja, ich setze psychologische Techniken und Methoden eigenständig ein

11%

Ja, ich besuche eine psychologische Praxis

8%

Ja, ich nehme rezeptpflichtige Medikamente

1%

Ja, ich nehme rezeptfreie Medikamente

6%

Sonstiges

40%

Nein

Gewohnheiten und Methoden

Welche der folgenden Aussagen treffen auf Sie zu?

62%

Ich habe ein Hobby

52%

Ich treffe mich mit Freundinnen oder Freunden

47%

Ich gehe in der Natur wandern oder spazieren

46%

Ich trenne meine Arbeitszeit von der Zeit, die ich mit Familien- und Privatleben verbringe

35%

Ich betreibe Sportarten mit hohem Aktivitätsniveau

25%

Ich betreibe Sportarten mit geringem Aktivitätsniveau

24%

Ich meditiere oder beschäftige mich mit anderen mental entspannenden Aktivitäten

21%

Ich habe eine tägliche Routine

4%

Keines davon

Apropos Gewohnheiten, die die psychische Gesundheit von Entwickler*innen fördern: 21% der Befragten haben ein tägliches Programm, mehr als ein Drittel treiben Sportarten mit einem hohen Aktivitätsniveau und etwas weniger als die Hälfte trennen zwischen Arbeitszeit und Familien- bzw. privater Zeit.

Übungen zum Trainieren von Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Denkvermögen sind unter Entwickler*innen recht beliebt – 40% haben diese Übungen im Erwachsenenalter ausprobiert. Auch Achtsamkeitsübungen haben bei Entwickler*innen an Popularität gewonnen. 40% der Befragten haben Meditation bereits ausprobiert und 32% würden es gerne tun.

Haben Sie als Erwachsene*r Anwendungen genutzt oder spezielle Spiele gespielt, die das Gedächtnis, die Aufmerksamkeit oder das Denken trainieren?

45%

Nein

40%

Ja

8%

Kann mich nicht mehr erinnern

6%

Ich glaube nicht, dass solche Übungen funktionieren

Haben Sie Achtsamkeitsübungen (Meditation) ausprobiert?

40%

Ja

32%

Nein, aber ich es würde gern tun

20%

Nein, und ich möchte es auch nicht

7%

Ich glaube nicht, dass sie funktionieren

Interessen

Wir haben unsere Teilnehmenden gefragt, an welchen Wissensgebieten sie interessiert sind. Wie erwartet waren Informatik und Technik ganz weit oben, aber erstaunlicherweise belegte Musik den dritten Platz, und die Anzahl der Personen, die sich für Technik interessieren, ist ungefähr gleich groß wie die Anzahl der Musikfans. Psychologie kam auf den neunten Platz unter insgesamt 28 Optionen und wird von 31% der Entwickler*innen für interessant befunden.

Für welche Wissensgebiete interessieren Sie sich?

86%

Informatik

51%

Technik

48%

Musik

39%

Geschichte

36%

Mathematik

36%

Finanzen

35%

Wirtschaft

Probleme

Wir haben Entwickler*innen nach ihren Erfahrungen mit Challenges gefragt. Es hat sich herausgestellt, dass mehr als die Hälfte bereits an Challenges teilgenommen haben und etwas mehr als ein Fünftel dies gerne irgendwann tun würden. Nur 13% fühlen sich von Challenges überhaupt nicht angesprochen.

Haben Sie jemals an Challenges teilgenommen?

58%

Ja

21%

Nein, aber ich es würde gern tun

16%

Nein, und ich möchte es auch nicht

5%

Kann mich nicht mehr erinnern

Finden Sie die Teilnahme an Challenges interessant/lohnenswert?

64%

Ja

13%

Nein

22%

Ich weiß es nicht

Entwickler*innen setzen Challenges aktiv zur Selbstmotivation ein – 74% der Entwickler*innen denken sich ihre eigenen Challenges aus. Die drei wichtigsten Lebensbereiche, in denen Entwickler*innen sich Challenges stellen, sind Hobbys, Beruf sowie Körper und Gesundheit.

Haben Sie sich schon einmal selbst eine Challenge gestellt?

In welchen Lebensbereichen haben Sie an Challenges teilgenommen oder würden Sie gerne an solchen teilnehmen?

67%

Hobbys

64%

Beruf

45%

Körper und Gesundheit

38%

Selbstdisziplin, Routine

29%

Unterhaltung

29%

Mentale Spiele oder Übungen

10%

Umweltschutz

8%

Kultur

7%

Wohltätigkeit

1%

Sonstiges

65%

Hobbys

63%

Beruf

39%

Körper und Gesundheit

29%

Selbstdisziplin, Routine

29%

Unterhaltung

29%

Mentale Spiele oder Übungen

15%

Umweltschutz

13%

Kultur

8%

Wohltätigkeit

Ziele und Planung

Das häufigste Ziel von Entwickler*innen ist das Erlernen neuer Programmiersprachen und Technologien – 81% der Befragten verfolgen dieses Ziel. Darüber hinaus streben mehr als die Hälfte der Entwickler*innen an, Entwicklungstools effektiver einzusetzen und Soft Skills zu erwerben.

Welche Arten von Zielen setzen Sie sich bei der beruflichen Entwicklung selbst?

81%

Neue Programmiersprachen und Technologien erlernen

57%

Effektiveren Einsatz von Entwicklungstools erlernen

54%

Meine Soft-Skills stärken

48%

Selbstorganisation und Selbstdisziplin

38%

Mich als Führungskraft weiterentwickeln

5%

Ich setze mir keine solchen Ziele

1%

Sonstiges

44% der Befragten setzen sich ihre Ziele für einen Monat im Voraus, 22% für ein ganzes Jahr und 17% von Woche zu Woche. Fast die Hälfte der Befragten behält die Fortschritte einfach im Kopf, ohne Tools zu benutzen oder etwas aufzuschreiben. Interessanterweise verwendet ein etwa gleich großer Anteil entweder Tools oder schriftliche Notizen.

Wie weit in die Zukunft reichen diese Ziele?

4%

Tage

17%

Wochen

44%

Monate

22%

Jahre

2%

Jahrzehnte

12%

Mein ganzes Leben

Wie verfolgen Sie Ihre Fortschritte auf dem Weg zu Ihren Zielen?

47%

Ich behalte alles im Kopf

20%

Ich mache mir Notizen in einem Texteditor

12%

Ich mache mir Notizen auf Papier

12%

Ich verwende spezielle Tools

2%

Sonstiges

7%

Ich verfolge meinen Fortschritt nicht

Produktivität

Die häufigsten Methoden zur Steigerung der Alltagsproduktivität sind das Erlernen der effektiven Verwendung von IDEs sowie Zeitmanagement und Selbstorganisation. Mehr als der Hälfte der Entwickler*innen verwenden diese Methoden.

Entwickler*innen fühlen sich am produktivsten, wenn sie sehen, dass die Ergebnisse ihrer Arbeit von Nutzen sind, wenn sie eine Gehaltserhöhung bekommen und wenn sie Freude am Arbeitsprozess haben.

Welche der folgenden Möglichkeiten erhöhen Ihre Produktivität im Programmieralltag?

Bitte bis zu 3 Optionen auswählen.

57%

Lernen, wie ich meine IDE effektiver nutzen kann

50%

Selbstorganisation und Zeitmanagement

33%

Hardware-Upgrade

30%

Arbeits- und Prozessorganisation in meinem Team/Unternehmen

27%

Upgrade der Funktionalität meiner IDE

23%

Arbeiten an meiner emotionalen Verfassung

20%

Reduzieren der Teilnahme an Arbeitsmeetings

19%

Arbeiten an meinen kognitiven Fähigkeiten

18%

Arbeiten an meiner körperlichen Gesundheit

1%

Sonstiges

Welche der folgenden Möglichkeiten helfen Ihnen, sich bei der Arbeit produktiv zu fühlen?

Bitte bis zu 3 Optionen auswählen.

56%

Zu sehen, dass die Ergebnisse meiner Arbeit von Nutzen sind

46%

Gehaltserhöhung

45%

Freude am Arbeitsprozess

26%

Persönlicher Dank von Kolleg*innen

23%

Erreichen von selbst gesteckten Zielen

22%

Persönliches Lob von höherrangigen Kolleg*innen

20%

Objektive Indikatoren und Kennzahlen/KPIs

15%

Beförderung

12%

Neue Verantwortungsbereiche

10%

Öffentliches Lob von höherrangigen Kolleg*innen

6%

Öffentlicher Dank von Kolleg*innen

Welche Tools verwenden Sie, um Ihre Produktivität zu steigern?

21%

Trello

21%

Google Keep

20%

Microsoft To Do

15%

Google Task

14%

Todoist

5%

WakaTime

5%

TickTick

4%

Forest

4%

Asana

4%

Things 3

40%

der Entwickler*innen verwenden spezielle Tools, um ihre Produktivität zu steigern. Trello, Google Keep und Microsoft To Do sind die meistverwendeten Lösungen.

Welche Funktionen dieser Tools verwenden Sie?

85%

To-Do-Listen

53%

Notizen

50%

Planung

40%

Zeiterfassung

24%

Selbstkontrolle

1%

Sonstiges

Lebenszufriedenheit

Auf einer Skala von 1 bis 10 bewerten 78% der Entwickler*innen ihre Lebenszufriedenheit mit mindestens 6, und 5% der Entwickler*innen sind mit ihrem Leben vollauf zufrieden.

Wie zufrieden sind Sie derzeit insgesamt mit Ihrem Leben?

1%

1

2%

2

5%

3

6%

4

7%

5

13%

6

24%

7

26%

8

9%

9

5%

10

2%

Ich weiß es nicht

Selbstbeobachtung

57%

verwenden Apps oder Geräte zur Selbstbeobachtung, um körperliche Aktivitäten, Schlafqualität, Gesundheit und andere Werte zu überwachen.

Wofür verwenden Sie diese Apps oder Geräte?

82%

Um meine körperliche Aktivität zu verfolgen

65%

Um meinen Schlaf zu verfolgen

43%

Um meine Gesundheit zu verbessern

29%

Um meinen Körper zu formen

26%

Ich mache nur aus Spaß mit

21%

Um meine Kalorien- und Nährstoffaufnahme zu verfolgen

8%

Um die getrunkene Wassermenge zu verfolgen

5%

Um mit anderen App-Nutzer*innen zu konkurrieren

2%

Sonstiges

Der häufigste Grund für die Verwendung solcher Tools ist die Überwachung der körperlichen Aktivität und der Schlafqualität. Gleichzeitig führen weniger als ein Viertel der Entwickler*innen Buch über die verzehrten Kalorien und Nährstoffe. Und nur 5% nutzen diese Tools, um mit anderen zu konkurrieren.

Ermüdung und Flow

Fast ein Viertel der Entwickler*innen fühlt sich bei der Arbeit oft oder immer müde – ein Zeichen für Burnout-Gefahr. Am anderen Ende des Spektrums geben 11% der Entwickler*innen an, dass sie sich selten müde fühlen.

Welche der folgenden Aussagen trifft am ehesten auf Sie zu?

11%

Ich fühle mich selten müde

25%

Bei der Arbeit spüre ich oft keine Müdigkeit, aber nach Arbeitsschluss fühle ich mich müde

42%

Ich fühle mich bei der Arbeit manchmal müde

13%

Ich fühle mich bei der Arbeit oft müde

9%

Ich fühle mich immer müde

1%

Sonstiges

Wie oft kommt es vor, dass Sie sich bei der Arbeit in einem Zustand so starker Konzentration befinden, dass Sie nicht bemerken, was um Sie herum geschieht und wie viel Zeit vergangen ist, weil Sie so sehr in Ihre Arbeit vertieft sind?

7%

Fast immer

23%

Sehr oft

28%

Oft

33%

Manchmal

7%

Selten

2%

Nie

Mehr als die Hälfte der Entwickler*innen haben keine Konzentrationsprobleme bei der Arbeit – sie sind oft, sehr oft oder fast immer „im Flow“. Auf der anderen Seite haben 9% der Entwickler*innen Schwierigkeiten, sich während der Arbeit zu konzentrieren.

Burnout

73%

der Entwickler*innen haben irgendwann in ihrer Laufbahn einen Burnout erlebt.

Als „Burnout“ definierten wir emotionale Erschöpfung und nachlassende Motivation aufgrund von intensiver oder schwieriger Arbeit.

Haben Sie schon einmal einen Burnout erlebt?

Nach Arbeitsrolle

83%

Developer Advocate

80%

DBA

79%

Technische Dokumentation

78%

Business Analyst

78%

Produkt-/Marketingmanagement

78%

Technischer Support

78%

Data Analyst / Data Engineer / Data Scientist

UX/UI-Designer*innen und Führungskräfte auf Vorstandsebene sind seltener von Burnout betroffen als Personen in anderen Arbeitsrollen. Developer Advocates, DBAs und technische Redakteur*innen sind am anfälligsten für Burnout.

Haben Sie schon einmal einen Burnout erlebt?

Nach Primärsprachen

80%

Shell-Skriptsprachen

76%

JavaScript

75%

Go

75%

Dart

75%

SQL

74%

C

74%

Rust

Es gibt auch einen Zusammenhang zwischen der Burnout-Häufigkeit und der primären Programmiersprache: Am häufigsten berichten Verwender*innen von Shell-Skriptsprachen von Burnout-Erfahrungen. Am wenigsten anfällig für Burnout sind Benutzer*innen von Kotlin, PHP, TypeScript und C#.

Wie viele Urlaubstage haben Sie im vergangenen Jahr genommen?

Nach Burnout

Bis zu 14

15 oder mehr

Wenig überraschend ist bei denjenigen, die mehr als 2 Wochen Urlaub hatten, die Wahrscheinlichkeit eines Burnouts um 8 Prozentpunkte geringer.

Wann gehen Sie normalerweise ins Bett?

Nach Burnout

Vor 22:00 Uhr

22:01–23:00

23:01–0:00

0:01–1:00

1:01–2:00

Nach 2:00 Uhr

Die Einschlafzeit spielt auch eine Rolle. Diejenigen, die nach 1 Uhr nachts schlafen gehen, leiden häufiger (+10 Prozentpunkte) unter Burnout als diejenigen, die vor 22 Uhr ins Bett gehen.

Psychisches Wohlbefinden:

2022

Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben!

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